House of Cards in Vienna

Project Details
Categories:
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Date:
16.06.2014
Credit:
Peter Jablonowski, Thomas Pöcksteiner
Project Description

Sehen Sie hier den Vergleich zum Original in Washington:

Vier Monate arbeiteten wir an diesem Video. Wie wir auf diese Idee kamen, wie der Dreh ablief und bei welchen Szenen wir „geschummelt“ haben, könnt ihr hier nachlesen!
Die Idee
Ich (Thomas) hatte die Idee das House of Cards Intro in Wien zu drehen, als ich im Februar 2014 einmal mit meiner Freundin in der Nähe von Schloss Schönbrunn spazieren war. Ich war damals komplett dem House of Cards Fieber verfallen und als wir über eine Brücke über die U4 gingen, blieb ich kurz stehen, weil mir auf einmal bewusst wurde, dass das wie eine Szene im House of Cards Intro aussah.
Beim Überdenken des ganzen Intros stellte ich fest, dass sehr viele Orte in Wien denen in Washington DC ziemlich ähnlich sahen. Ich erzählte daraufhin meinem Arbeitskollegen Peter von der Idee, das House of Cards Intro in Wien nachzudrehen und er war ebenfalls sofort begeistert von der Idee.
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Der Dreh
Von da an begannen wir mit der Arbeit an dem Projekt, was nicht besonders leicht war, da wir nur in unserer Freizeit daran arbeiten konnten. Diese war zu dieser Zeit sehr knapp, da wir viel zu tun hatten mit anderen Filmprojekten, studieren und wir waren auch gerade mittendrin unsere eigene Firma zu gründen. Aber endlich, 4 Monate später, konnten wir die letzte Szene des Intros fertigstellen und das Video war bereit zur Veröffentlichung.

Der Dreh war um einiges komplizierter als wir zuerst angenommen hatten. Wir versuchten jede Szene zu den gleichen bzw. ähnlichen Wetterverhältnissen zu drehen wie Drew Geraci (der, der das originale Intro für House of Cards in Washington drehte). Es kam mehr als einmal vor, dass wir uns zu einer Szene aufmachten, weil das Wetter gerade passte, jedoch unverrichteter Dinge wieder zurückfahren mussten, weil sich das Wetter geändert hatte als wir endlich am Drehort ankamen. Des Weiteren war es nicht immer ganz legal an manchen Stellen zu drehen, was die Drehphase auch etwas komplizierter (und auch aufregender) machte. Wir sind zwei mal in der Nacht eingeschlossen worden, weil niemand wissen durfte, dass wir da waren. Für eine Szene mussten wir sogar auf alte Schienen der Wiener Ubahn-Linie U6 klettern. Aber es wäre ohnehin langweilig geworden ohne solche Zwischenfälle…

Ein bisschen schummeln…
Vor Projektstart setzten wir uns die Bedingung, dass jede einzelne Szene in Wien sein musste. Diese haben wir eingehalten: Jeder Platz, den man in unserem Video sieht, ist in Wien zu finden. Jedoch mussten wir manchmal schon ein bisschen schummeln um die Szene drehen zu können, also lasst uns unser Gewissen erleichtern:
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Am Heldenplatz, wo wir die Szene drehten, in der die Kamera von einer Hecke nach oben fährt und eine Pferdestatue zeigt, fanden wir leider keine Büsche die unseren Anforderungen entsprachen. Es waren einige Hecken dort, jedoch waren diese leider zu hoch für unsere Stative. Also mussten wir unsere eigene kleine Hecke mitnehmen und ein bisschen mit der Perspektive spielen 😉
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Der Müllsack lag leider auch nicht genau dort, wo er im Video zu sehen ist. Wir haben ihn ein paar Meter weiter weg im Wald gefunden. Deshalb versetzten wir ihn selbst die paar Meter.
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Das Metallgitter war leider auch nicht in exakt der Position, wie im Video zu sehen ist. Um ehrlich zu sein: Es war eine 35 Minuten lange Autofahrt von dort entfernt in einem Baumarkt. Ja, wir haben es gekauft.

Der Artikel ist auch in EN verfügbar.

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